IT-Carve-out der Hakle GmbH aus der Kimberly-Clark Corporation. BUCS IT übernimmt das IT-Separation-Projekt und stellt die Betriebsfähigkeit als Stand Alone Organisation von Tag eins sicher.
Hakle Toilettenpapier ist eine bekannte Traditionsmarke. Mit der Produktion in Deutschland zählt sie zum klassischen Mittelstand.
Bis 2013 gehörte Hakle zur amerikanischen Kimberly-Clark Corporation, einem der führenden Hygieneartikel-Hersteller der Welt, und sollte aus dem Konzern herausgelöst werden. Im Zuge dieser Ausgliederung durch den neuen Eigentümer wurde der IT-Carve-out ausgeschrieben.
Christian Daumann, damaliger Geschäftsführer der Hakle GmbH
Ausgangssituation
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Hakle hing unter Kimberly-Clark komplett an der Infrastruktur der Mutter und war ohne eigene IT nicht betriebsfähig.
Innerhalb kurzer Zeit musste ein eigenes SAP aufgesetzt und eine komplett neue IT-Infrastruktur geschaffen werden.
Unter dem Strich musste ein Zweijahresprojekt in unter einem halben Jahr gestemmt werden.
Die hohe IT-Abhängigkeit der Prozesse hätte die Produktion sonst am Tag der Umstellung zum Erliegen gebracht. Ein etwaiger Produktionsstillstand hätte operative Verluste und empfindliche Vertragsstrafen bedeutet.
Es begann ein Wettlauf gegen die Zeit, damit die Investition nicht gefährdet wurde.
Lösung
Smartes IT-Konzept nach dem Urknall-Prinzip
Mit diesen Rahmenbedingungen haben wir unsere Handlungsempfehlungen entworfen. Als kleinster Dienstleister in der Ausschreibung mussten wir auf ganzer Linie überzeugen, um den Zuschlag zu erhalten.
In diversen Nachtschichten haben wir im Team kreative, pragmatische Lösungen gefunden, die den Anforderungen gerecht wurden. Unter anderem mit einem intelligenten Lizenzierungskonzept konnten wir das günstigste Angebot aller Anbieter unterbreiten, ohne eine schlechtere Lösung anzubieten.
Ein Mitarbeiter von Intargia, die die Dienstleisterauswahl für den IT-Carve-out managte, sagte später: „Es ist wirklich erstaunlich, was Sie in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben.“
Die große Herausforderung der IT-Separation war, dass der verkaufende Konzern bis zur letzten Minute vor dem Carve-out produzieren musste.
Freitagnachmittags endete die Produktion unter Kimberly-Clark und montagsmorgens ging die Produktion mit Hakles eigener IT-Infrastruktur in Betrieb. Die IT-Separation musste dem Urknallprinzip folgen.
Die strikten Vorgaben des Mutterkonzerns zwangen uns, parallel zur bestehenden Infrastruktur eine zweite aufzubauen, ohne diese unter echten Bedingungen testen zu können. Mit einem minutiös getakteten Ablaufplan wurde die gesamte Infrastruktur implementiert.
Sowohl die voll redundanten Serverräume als auch die passende Hochverfügbarkeitslösung konnten erfolgreich in Betrieb genommen werden.
Zur Einrichtung der Arbeitsplätze haben unsere Techniker jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin mit passenden Anleitungen und persönlichem Support vor Ort begleitet.
Ergebnis
Erfolg durch pragmatisches Projektmanagement
Am Ende war der IT-Carve-out erfolgreich und Hakle wurde fristgerecht aus dem Konzern getrennt. Alle neuen Anforderungen, die im Projektverlauf dazugekommen waren, konnten ebenfalls erfolgreich mit umgesetzt werden.
Durch ein enges Reporting an den Lenkungsausschuss wurde eine reibungslose Zusammenarbeit gewährleistet.
Unser Kunde lobte: „Als es im Projekt zu Problemen kam, hat BUCS sich dadurch ausgezeichnet, diese schnell und unkompliziert aus dem Weg zu schaffen.“
Heute verantworten wir die gesamte Infrastruktur von Hakle. Die Stelle des angestellten IT-Koordinators blieb erhalten. Er kümmert sich weiter um den First-Level-Support im Unternehmen.
Alles, was darüber hinausgeht, managen und monitoren wir für unseren Kunden. Wir sind stolz auf dieses Projekt und freuen uns über die langfristige Partnerschaft mit der Hakle GmbH.
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